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Demenz Behandlung mit Transkranieller Pulsstimulation (TPS): Neue Wege in der Therapie

Die TPS-Therapie kann das Gehirn aktivieren und regenerieren. Bis heute sind Erkrankungen des dementiellen Formenkreises wie etwa Alzheimer-Demenz nicht heilbar. Doch die Forschung arbeitet intensiv daran, Demenz-Erkrankungen besser zu verstehen, ihr Fortschreiten zu bremsen und im Krankheitsfall wirksame Behandlungsoptionen zu entwickeln. Zu den ersten vielversprechenden Verfahren gehört die Transkranielle Pulsstimulation (TPS®), die als weltweit erste zugelassene apparative Therapie zur Demenz Behandlung des zentralen Nervensystems bei Alzheimer-Demenz eingesetzt wird. Diese innovative Therapieform bietet Patienten die Möglichkeit, degenerative Prozesse im Gehirn zu verlangsamen, kognitive Fähigkeiten zu stabilisieren und die Lebensqualität langfristig zu verbessern.

Demenz behandeln

Demenz Behandlung: Wirksam und langfristig mit der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS®)

Demenz-Erkrankungen entstehen, wenn sogenannte Beta-Amyloid-Fragmente und Tau-Proteine sich im Gehirn ablagern und Nervenzellen überproportional absterben. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Demenz, die etwa 70 % aller Betroffenen betrifft. Die Symptome entwickeln sich meist schleichend und beeinträchtigen zunehmend Gedächtnis, Orientierung und Sprache. Im Verlauf der Erkrankung kommt es häufig zu fortschreitendem Gedächtnisverlust, Orientierungs- und Sprachstörungen sowie zu Problemen bei Alltagsaktivitäten. Auch Verhaltensänderungen, depressive Verstimmungen und emotionale Instabilität gehören zu den häufigen Begleiterscheinungen. Für Angehörige stellt die Demenz-Behandlung daher nicht nur eine medizinische, sondern auch eine psychische Herausforderung dar.

Die Transkranielle Pulsstimulation kann diesen Symptomen entgegenwirken, die Gehirnleistung verbessern und den weiteren Verlauf der Krankheit deutlich verlangsamen. Durch die Aktivierung geschwächter neuronaler Netzwerke wird die kognitive Leistungsfähigkeit stabilisiert, was eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität bewirken kann – sowohl für die Patienten als auch für ihr soziales Umfeld. Ziel der Demenz Behandlung ist es, möglichst lange die Selbstständigkeit und geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Demenz Behandlung mit fokussierten Stoßwellen (TPS®)

Die TPS® Behandlung erfolgt mit dem Stoßwellen-Gerät NEUROLITH®. Dieses erzeugt sehr kurze, niedrigfrequente Stoßwellen, die durch die Schädeldecke hindurch – also „transkranial“ – in das Gehirn der Patienten geleitet werden. Diese fokussierten Schallwellen stimulieren gezielt das neuronale Netzwerk und aktivieren geschwächte Hirnareale. Durch die Pulsstimulation werden neue Synapsen (Nervenverbindungen) gebildet und die Durchblutung des Gehirns verbessert. Studien belegen, dass diese Aktivierung die Regeneration geschädigter Nervenzellen anregen kann. Gleichzeitig wird der Abbau neuronaler Strukturen, wie er bei Alzheimer-Demenz typischerweise auftritt, verlangsamt. Die TPS-Therapie dieser Demenz Behandlung trägt so maßgeblich dazu bei, kognitive Funktionen wie Gedächtnis, Sprache und Orientierung zu stabilisieren.

Außerdem konnte wissenschaftlich gezeigt werden, dass die TPS-Therapie die sogenannte Gehirn-Atrophie, also das Schrumpfen der Gehirnrinde, aufhalten kann. In vielen Fällen wurde sogar eine Zunahme der kortikalen Dicke beobachtet, was ein Hinweis darauf ist, dass die Demenz Behandlung mit TPS die Gehirnstruktur positiv beeinflusst.

Vorbereitung und Durchführung der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS®)

Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) eignet sich für dementielle Erkrankungen mit leichtem bis mittlerem Schweregrad. Den aktuellen Zustand der Patienten ermitteln wir vor Beginn der Demenz Behandlung in einer persönlichen Anamnese, gestützt auf vorhandene Befunde und neuropsychologische Tests.

Vor Behandlungsbeginn ist ein MRT des Kopfes erforderlich, um tumoröse Prozesse, Blutgerinnsel oder Hämatome auszuschließen. Diese Bilddaten werden anschließend über eine spezielle Software in das NEUROLITH®-System eingespeist, sodass das Ärzteteam während der Behandlung präzise sehen kann, welche Gehirnregionen aktuell stimuliert werden. Besondere Vorbereitungen oder Ruhezeiten sind nicht nötig: Die Demenz Behandlung ist ambulant, nicht-invasiv und belastet Patienten kaum. Auch bestehende medikamentöse Therapien können in der Regel fortgeführt werden.

Durchführung der TPS-Therapie: Präzision und Sicherheit

Die TPS-Therapie wird ambulant durchgeführt. Die Patientinnen und Patienten sitzen dabei entspannt auf einem Behandlungsstuhl, während fokussierte Stoßwellen-Impulse über einen Hand-Applikator in das Gehirn übertragen werden. Um die Leitfähigkeit zu optimieren, wird Ultraschallgel aufgetragen, das nach der Behandlung einfach abgewaschen werden kann. Während der Sitzung können sowohl Patientinnen und Patienten als auch Angehörige auf dem Monitor des NEUROLITH®-Systems in Echtzeit verfolgen, welches Gehirnareal gerade stimuliert wird. Das Gefühl während der Anwendung wird meist als leichtes Prickeln beschrieben, die TPS gilt als nahezu schmerzfrei und wird von den meisten Betroffenen gut vertragen.

Um die maximale therapeutische Wirkung zu erzielen, werden in der Regel sechs Sitzungen innerhalb von zwei Wochen empfohlen. Zur Erhaltung des Therapieerfolgs sollten danach alle vier bis sechs Wochen Auffrischungsbehandlungen erfolgen. Klinische Beobachtungen zeigen, dass viele Patienten nach der Demenz Behandlung mit TPS eine bessere Orientierung, erhöhte geistige Wachheit und mehr Selbstständigkeit im Alltag erleben.

Weiterführende Informationen zu verwandten Behandlungsfeldern

Neben der Demenz Behandlung kann die Transkranielle Pulsstimulation auch in anderen neurologischen Bereichen zum Einsatz kommen. Bei der Parkinson Behandlung kann TPS helfen, motorische Symptome zu lindern, während sie in der Long Covid Behandlung zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit beiträgt. Auch bei der Alzheimer Behandlung und in der Depressionen Therapie können sich positive Effekte zeigen, da ähnliche neuronale Mechanismen angeregt werden.

Wichtig: Diese Anwendungen unterscheiden sich jedoch methodisch von der TPS Behandlung bei Demenz, da jeweils unterschiedliche Hirnregionen adressiert werden.

Nähere Informationen auf unserer Partner-Website:
www.alzheimer-deutschland.de

TPS: Ein innovativer Weg zu mehr Lebensqualität

Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) eröffnet neue therapeutische Perspektiven für Menschen, die an Alzheimer oder anderen Formen der Demenz leiden. Durch die gezielte Stimulation geschädigter Hirnareale wird das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt und die geistige Leistungsfähigkeit unterstützt. Damit ist die TPS ein bedeutender Baustein in der modernen neurologischen Versorgung als Ergänzung zu medikamentösen Therapien, Psychotherapie und aktivierenden Maßnahmen.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten der Demenz Behandlung mit Transkranieller Pulsstimulation erfahren möchten, beraten wir Sie gerne individuell. Unser Team erläutert Ihnen den Ablauf, die wissenschaftliche Grundlage und die zu erwartenden Ergebnisse. So können Sie entscheiden, ob diese Therapieform infrage kommt.

FAQ

Wie funktioniert die Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) bei der Demenz Behandlung?

Die TPS-Therapie sendet kurze Stoßwellenimpulse durch die Schädeldecke, die im Gehirn gezielt Nervenzellen aktivieren. Dadurch verbessert sich die Durchblutung und die Bildung neuer Synapsen wird angeregt – Prozesse, die helfen, kognitive Funktionen zu stabilisieren.

Wie viele Sitzungen sind für eine wirksame Demenz Behandlung mit TPS nötig?

Für einen initialen Therapiezyklus werden in der Regel sechs Sitzungen innerhalb von zwei Wochen empfohlen. Danach folgen Erhaltungssitzungen möglichst alle vier Wochen, um den Effekt langfristig zu stabilisieren.

Welche Nebenwirkungen können bei der Transkraniellen Pulsstimulation auftreten?

Die Behandlung gilt als sehr gut verträglich. Gelegentlich kann es zu einem leichten Wärmegefühl oder Kribbeln auf der Kopfhaut kommen. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bislang nicht bekannt.